Unsere Projekte
 
Joseph Haydn
Streichtrios
J. Stamitz, Chr. W. Gluck
Sinfonie a tre
Der unbekannte
Joseph Haydn
Weitere
Projekte
Johann Stamitz, Christoph Willibald Gluck: Sinfonie a tre
Die Umbrüche, die vom musikalischen Barock zur Wiener Klassik leiteten, waren vielleicht die radikalsten und umfassendsten, die es bis dahin in der Musikgeschichte gegeben hatte. Sie sind um ein Vielfaches radikaler als etwa die von der Renaissance zur Barockzeit. Waren die Letzteren vor allem eine Evolution, bei der bestimmte Stile sich durchsetzten und zur Norm wurden, erfolgt mit Ende der barocken Ära eine Art Neubeginn, der schnell zu völlig neuen Kompositionsprinzipien führt, die wiederum eine erstaunlich lange Lebensdauer, mindestens bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatten...
...Entscheidend für diesen neuen Orchesterstil war ohne Zweifel Johann Stamitz, der um 1741 nach Mannheim kam und sehr bald die Leitung des Orchesters erhielt. Auch wenn die verbreitete Ansicht, erst in Mannheim sei das Crescendo erfunden worden sicherlich Unsinn ist, so ist es doch ohne Zweifel wahr, daß große dynamische Gegensätze, extreme Crescendi und eine ungeheure Orchestervirtuosität die Merkmale des Mannheimer Orchesterstiles waren, und dies in einer Perfektion, die von den Zeitgenossen wie dem Musikreisenden Charles Burney für einmalig gehalten wurden...
(Auszug aus dem Booklet der CD, Text von Johannes Gebauer)

Johann Stamitz: Trio (Sinfonia) in g-moll
Christoph Willibald Gluck: Sinfonia in E-dur
Johann Stamitz: Trio (Sinfonia) in c-moll
Joseph Haydn: Concertino in G-dur

Besetzung (4): 2 Violinen, Violoncello, Cembalo

Eine CD-Einspielung der Werke von Stamitz und Gluck, sowie einem weiteren Trio von Gluck ist bei Musikmanufaktur Berlin erschienen (2003). Ein Promotionsexemplar ist auf Anfrage erhältlich.

Pressestimmen:

Rare but wonderful 18th century chamber music, beautifully played.
This disc is essential listening for anyone interested in 18th century music. Camerata Berolinensis presents four never-before-recorded "sinfonie a tre" by two mid-18th century masters that are true gems. Those not always happy with "period instrument" recordings will find little if anything to complain about. In fact, these performances find a nearly perfect balance between energy and delicacy, style and virtuousity, scholarship and musicianship. The recorded sound is wonderful, with each instrument clearly audible but always in balance. In sum, this disc is highly recommended, and the more people who buy it and recommend it to others, the sooner we will hear more from this wonderful ensemble.

Wade Kotter at www.cdbaby.com